Montagsgeflüster: Sommerloch Teil 1

Huawei lebt immer noch. Es ist kaum zu glauben. Totgeweihte leben länger. Trump hat Ablenkung im nahen Osten gesucht und seinen alten Freund aus Nordkorea getroffen, denn alte Liebe rostet nicht. Die Huawei Show macht Sommerpause oder geht zu Ende, Trump braucht frische Luft im Wahlkampf, denn China wurde ihm langsam zu stickig, meint zu teuer, zu beharrlich, quasi nicht formbar nach seinem Business Konzept Bedrohung-Verhandlung-Freundschaft und von vorne. Ein Kreislauf mit hohem Unterhaltungswert und nicht ganz ungefährlich.

Microsoft bugged immer noch mit ihrem Windows 10 Mai update 1903, wobei wir derzeit können alle selbst entscheiden, ob das Produkt bei ihnen reifen soll oder ob wir noch eine Weile bis zum Zwangsupdate warten. Schön wer auf Windows verzichten kann, bleibt bei Linux und verzichtet auf das große Kleinweich-Abenteuer.

Intel muss sich langsam mit Platz 2 anfreunden. Da hilft weder Dauerweinen über vermeintlich schlechte Benchmark, noch Mitarbeiter Trösten. AMD ist dabei sie vom Thron zu entfernen. Setzen 6, Zeit zur Besinnung im Sommerloch.

Google hat scheinbar einen Gang zurückgeschaltet. Zu Fuchsia wird kaum noch was vermeldet – ein System mit vielen Unbekannten macht Sommerpause. Angeblich sollen jetzt die App-Entwickler loslegen, was man glauben kann oder nicht. Zu viel wurde um dieses Google-System fantasiert und spekuliert. Das hat seinen Reiz, aber die Abkühlung kommt, wenn Google abwinkt.

Chrome OS bleibt immer noch eine gute Wahl, wenn es um die Basics Sozale Netzwerke, Internetten, Video und Musik im Alltag geht, aber Deutschland bleibt eher skeptisch. Man hat sich so an Windows gewöhnt und möchte die Komforzone nicht verlassen. In dieser Stelle möchte ich off topic über den R13 von ACER meckern. Schon etwas älter, sieht schön aus, aber das wars dann auch schon fast. Chrome OS läuft stabil, aber Videos laggen immer gern. Das WLan ist eher mäßig für ein Chromebook, Android läuft dagegen überraschend recht flüssig auf dem MTK-basierten Chromebook. Über Linux möchte ich nicht sprechen, außer es ist Beta und das merkt man. Dieses teilweise immer noch für ca. 400 Euro erhältliche Chromebook ist unsäglich schlecht gelungen, auch wenn es öfter gelobt wurde und das liegt nicht daran, dass ich keins geschenkt bekommen habe. Hatte es leihweise 3 Monate zum testen, aber ein Testbericht ist es nicht Wert. Ein echter Blender, außen hui, innen pfui. Fazit: Finger weg, außer es soll nur zu Designzwecken herumgetragen werden.

Fortsetzung folgt, der Sommer ist noch lang…

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